<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Christina Albert</title>
	<atom:link href="https://www.christina-albert.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.christina-albert.de</link>
	<description>Ich begleite Sie auf Ihrem persönlichen Weg zur Heilung – Kognitive Verhaltenstherapie, Achtsamkeitstherapie, Intuitive Aufstellungsarbeit, Reiki, Naturbegegnungen. In Bad Salzuflen.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Jul 2024 09:30:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.2</generator>

<image>
	<url>https://www.christina-albert.de/wp-content/uploads/2019/05/cropped-Christina-Albert_Logo-web01-32x32.png</url>
	<title>Christina Albert</title>
	<link>https://www.christina-albert.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Der transformative Akt der Vergebung &#8211;    Wie loslassen Heilung bringt</title>
		<link>https://www.christina-albert.de/der-transformative-akt-der-vergebung-wie-loslassen-heilung-bringt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jul 2024 18:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.christina-albert.de/?p=795</guid>

					<description><![CDATA[Foto von PaaZ PG auf Unsplash Die Kraft der Vergebung: Ein Weg zu innerem Frieden und Gesundheit Vergebung. Bei dem Wort denken viele von uns an Kirche und die christliche Lehre. Ich bin nicht besonders bibelfest, aber mir kam früher schnell der Gedanke von der anderen Wange, die man hinhalten soll, in den Kopf. Bis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 align="left"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-796" src="https://www.christina-albert.de/wp-content/uploads/paaz-pg-8wz2uijQIRI-unsplash-300x176.jpg" alt="Foto von &lt;a href=&quot;https://unsplash.com/de/@paazpg?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash&quot;&gt;PaaZ PG&lt;/a&gt; auf &lt;a href=&quot;https://unsplash.com/de/fotos/ein-mann-halt-ein-blatt-in-den-handen-8wz2uijQIRI?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash&quot;&gt;Unsplash&lt;/a&gt; " width="300" height="176" /></h3>
<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@paazpg?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">PaaZ PG</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/ein-mann-halt-ein-blatt-in-den-handen-8wz2uijQIRI?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
<h3 align="left"></h3>
<h3 class="western" align="left">Die Kraft der Vergebung: Ein Weg zu innerem Frieden und Gesundheit</h3>
<p class="western" align="left">Vergebung. Bei dem Wort denken viele von uns an Kirche und die christliche Lehre. Ich bin nicht besonders bibelfest, aber mir kam früher schnell der Gedanke von der anderen Wange, die man hinhalten soll, in den Kopf. Bis ich mich intensiver damit beschäftigt und den Nutzen erkannt habe, den praktizierte Vergebung auf meinen inneren Frieden hat.</p>
<p class="western" align="left">Ich bin aufgewachsen in einer Familie, in der – zumindest bei einem Teil dieser Familie &#8211; Bitterkeit einen recht großen Raum hatte. Uralte, unschöne Geschichten wurden wiedergekäut, Jahr um Jahr. Die Ereignisse warfen noch nach Jahrzehnten ihren Schatten und beeinflussten die Gegenwart. Es hat eine Weile gedauert, bis ich aus diesem rückwärtsgerichteten Gedankenkarussell aussteigen konnte und mir bewusst geworden ist, wie sehr es mir schadet, den Ereignissen aus der Vergangenheit einen so großen Raum in meinem Leben einzuräumen.</p>
<p class="western" align="left">Ich möchte dir erklären, was Vergebung ist und welch positive Auswirkungen sie auf unser Leben hat. Vorweg sei gesagt, dass <b>Vergebung nicht heißt zu vergessen</b> und die Täter aus der Verantwortung zu lassen. Es geht nicht um dein Gegenüber, das dir Unrecht angetan hat, sondern es geht einzig und allein um dich und deinen möglichen Seelenfrieden, wenn du es schaffst zu vergeben. Du tust es für dich!</p>
<h3 class="western" align="left">Was ist das: Vergebung?</h3>
<p class="western" align="left">Wikipedia definiert Vergebung so:</p>
<p class="western" align="left">„Vergebung = Verzicht einer Person, die sich als Opfer empfindet, auf den Schuldvorwurf und auf den Anspruch der Wiedergutmachung des erlittenen Unrechts, <b>ohne die erlittene Verletzung zu relativieren oder zu entschuldigen.“</b></p>
<p class="western" align="left">Was bedeutet das im Klartext? Vergebung ist ein innerer Bewältigungsprozess, der unabhängig vom Täter ist. Das Opfer befreit sich aus der Opferrolle, was nicht bedeutet, dass die Tat vergessen oder nachträglich gutgeheißen wird! Mitnichten!</p>
<p class="western" align="left">Es ist ganz wichtig, dass du das verstehst: Vergebung entlässt den Täter nicht aus seiner Verantwortung und macht die Tat nicht ungeschehen. Es geht nicht darum, den Täter zu entschuldigen und ihm einen Freibrief für sein Handeln auszustellen. Ziel ist einzig und alleine, dass du deinen inneren Frieden findest und die innere Verstrickung löst, die dich mit der Vergangenheit und dem Erlebnis verbindet und so deine Lebensenergie erheblich schmälert.</p>
<p class="western" align="left">Alex Lerner sagte:</p>
<blockquote class="western"><p>„<b>Vergebung ist eine Entscheidung, die uns von der Last der Vergangenheit befreit.“</b></p></blockquote>
<p class="western" align="left">Dem stimme ich zu. Jeder Mensch erlebt Situationen, in denen er auf die ein oder andere Art Opfer ist. Es gibt im Leben viele Ereignisse, in denen uns Unrecht geschieht oder uns gar psychische oder physische Gewalt angetan wird. Diese Ereignisse wirken wie Fußfesseln, die uns fest an die in der Vergangenheit erlebten Taten binden. Wie eine schwere Metallkugel hindern sie uns daran, frei zu sein und unser Potenzial entfalten zu können, weil wir gedanklich und emotional immer wieder um die erlebte Ungerechtigkeit kreisen. Damit machen wir uns immer wieder zum Opfer, auch wenn die Tat möglicherweise schon Jahrzehnte zurückliegt.</p>
<p class="western" align="left">Ich kannte eine Frau, die bereits 15 Jahre in Rente war und immer noch wütend und verletzt davon erzählte, wie ungerecht ihr Vorgesetzter sie damals behandelt hat und welches Unrecht ihr geschehen war. Es war wirklich schäbig, was ihr widerfahren war, keine Frage. Aber sich damit 15 Jahre später noch damit zu beschäftigen und immer wieder in die alte Wut und die Enttäuschung zu verfallen, erscheint mir sehr anstrengend. Es bringt schlichtweg gar nichts, sich immer wieder damit zu befassen, denn die Vergangenheit ist vergangen und lässt sich nicht mehr ändern.</p>
<p class="western" align="left">Der Psychologieprofessor Robert D. Enright stellt klar, dass „ein Unrecht immer ein Unrecht bleiben wird und die vergebende Person einen moralischen Anspruch auf die eigene Wut und die Forderung nach Respekt hat.“ Seiner Ansicht nach setzt Vergebung voraus, dass der Vergebende bewusst und freiwillig auf genau dieses Recht verzichtet. (Enright 2006)</p>
<p class="western" align="left">Louise L. Hay sagte:</p>
<blockquote class="western"><p>„<b>Indem wir vergeben, geben wir uns die Chance, unsere Herzen zu heilen und ein erfülltes Leben zu führen.“</b></p></blockquote>
<p class="western" align="left">Ich behaupte nicht, dass das einfach ist! Auf keinen Fall! Das kann ein enorm herausfordernder Prozess sein, der dich an deine eigenen Grenzen bringt. Vergebung ist kein Allheilmittel, das mal so eben zu erreichen ist. Je nach Schwere des erlittenen Leids kann es notwendig sein, dass du dich auf diesem Weg professionell und traumasensitiv begleiten lässt.</p>
<p class="western" align="left">Eine schwerwiegende Verletzung kann nicht einfach mal so vergeben werden, das möchte ich hier ganz klar stellen. Vergebung kann auch nicht therapeutisch angeordnet werden. Sie kann am Ende eines therapeutischen Prozesses stehen, aber sie muss es nicht. Auch wenn ich sie aus meiner eigenen Erfahrung für sinnvoll und gut erfahren habe, ist mir durchaus bewusst, dass das nicht für jeden möglich ist.</p>
<h3 class="western" align="left">Die gesundheitlichen Auswirkungen</h3>
<p class="western" align="left">Erlebtes Unrecht, Ungerechtigkeiten, Kränkungen, Gewalterfahrungen etc. hinterlassen Gefühle von Wut, Groll, Ärger oder sogar Hass und Depressionen. Verbitterung ist oft die Folge des Erlebten. Wenn wir nicht vergeben können, sind wir oft gefangen in einem Kreislauf aus schlechten Gedanken und Gefühlen, die unsere Lebensenergie einschränken. All diese Gefühle wirken sich massiv auch auf die körperliche Gesundheit aus, weil das Nervensystem permanent in einem Stresszustand ist. Stress hat ein erhöhtes Krankheitsrisiko zur Folge:</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="left">Hoher Blutdruck</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Permanente Anspannung des Körpers</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Schlechter Schlaf</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Geschwächtes Immunsystem</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Depressionen</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">PTED = Posttraumatic Embitterment Disorder = Posttraumatische Verbitterungsstörung</p>
</li>
</ul>
<p class="western" align="left">Bei dieser Störung handelt es sich um eine tiefgehende Verbitterung, verursacht durch eine große persönliche Kränkung und das Gefühl, gegen die erlebte Ungerechtigkeit oder die Demütigung nichts unternehmen zu können. Das Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit löst Wut und Groll aus, kann zu Rachefantasien und sogar zu Suizidgedanken führen. Ein Krankheitsbild, das vom Neurologen Michael Linnen vor ca. 20 Jahren beschrieben wurde und durchaus ernstzunehmen ist.</p>
<p class="western" align="left">Ein Bekannter von mir ist mittlerweile Mitte 60. Vor einiger Zeit saßen wir zusammen, gemütlich bei einem Glas Wein, und erzählten über das Leben an sich und unsere Erfahrungen. Wir kamen auch auf Vergebung und dieser Bekannte wurde alleine wegen der Nennung dieses Wortes richtig wütend. Seine Kindheit war nicht gerade das, was man sich unter einer schönen Kindheit vorstellt. Er beschrieb seine Mutter als narzisstisch und seine Überzeugung war, dass er diese Wut auf seine Eltern, die er im Laufe seines Lebens kultiviert hatte, unbedingt braucht, um im Leben voran zu kommen. Er könne nicht vergeben; die Wut sei sein Antrieb, meint er.</p>
<p class="western" align="left">Wir haben an diesem Abend sehr intensiv diskutiert über unsere unterschiedlichen Ansätze, und konnten nicht zu einem Konsens kommen. Ich verstehe durchaus seine Gedanken, bin dennoch anderer Meinung. Ich bin der Überzeugung, dass uns sehr viel mehr Energie zur Verfügung steht, wenn wir nicht ständig in rückwärtsgerichteter Wut leben. Wie bereits gesagt, heißt das nicht, die Vergangenheit schönzureden und die Augen vor dem zu verschließen, was erlebt wurde. Vergebung bedeutet, das durchaus anzuerkennen, mich aber nicht mehr davon dominieren zu lassen.</p>
<p class="western" align="left">Im Fall meines Bekannten ist die Verletzung sehr tief, und das ist absolut verständlich. In seinem Fall ist es sicher ratsam, sich dem Thema und dem damit verbundenen Schmerz mit Unterstützung zu nähern. Die Wut ist ja auch ein Schutz vor den darunter liegenden, sehr schmerzhaften Gefühlen und sich damit auseinanderzusetzen kann alleine sehr schwierig sein.</p>
<p class="western" align="left">Menschen, die vergeben können, leben gesünder und zufriedener, das zeigen Studien. Ständig in Wut und Groll zu leben ist ein großer Stressfaktor für den Körper. Und Stress ist ein Hauptauslöser für viele gesundheitliche Probleme. Insofern macht es Sinn, sich mit dem Thema Vergebung zu beschäftigen und zu schauen, wo wir selbst stehen und welche Altlasten wir da mit uns herumtragen, die uns stetig vergiften.</p>
<blockquote>
<p class="western" align="left"><b>&#8222;Vergebung bedeutet nicht, das, was geschehen ist, zu vergessen. Es bedeutet, sich zu entscheiden, den Hass loszulassen und die Heilung zuzulassen.&#8220;</b> &#8211; Unbekannt</p>
</blockquote>
<h3 class="western" align="left">Vergebung ist ein Prozess</h3>
<p class="western" align="left">Wie schon beschrieben, ist Vergebung kein einmaliges Fingerschnipsen, und schon ist das Problem verschwunden. Vergebung setzt die innere Bereitschaft voraus, und kann, wie ich schon geschrieben habe, ein sehr herausfordernder Prozess sein, bei dem wir uns unter Umständen professionell begleiten lassen sollten, abhängig von der Schwere des Erlebten.</p>
<p class="western" align="left">Vergebung ermöglicht uns, aus dem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit auszutreten und wieder in die Eigenmacht zu kommen.</p>
<p class="western" align="left">Rückschritte sind in diesem Prozess völlig normal, und wechseln sich mit den Fortschritten ab. Es ist also etwas Geduld mit dir selbst gefragt. Wichtig ist, wohlwollend mit dir selbst zu sein. Du bist auf dem Weg, das alleine verdient deine Anerkennung und Wertschätzung.</p>
<p class="western" align="left">Die große Frage ist:</p>
<h3 class="western">Wie kann Vergebung gelingen?</h3>
<p class="western" align="left">Enright und Fitzgibbons haben ein 4-Stufen-Modell entwickelt, wie Vergebung gelingen kann.</p>
<h4 class="western">Die vier Stufen der Vergebung</h4>
<ul>
<li>
<p class="western" align="left">Stufe 1: Die Verletzung erkennen und bewusst wahrnehmen</p>
</li>
</ul>
<p class="western" align="left">Wir erkennen die Verletzung, Kränkung, Demütigung an und nehmen bewusst wahr, was das in uns auslöst. Wut, Trauer, Groll, Hass: Alles wird wahrgenommen und bewusst „durchfühlt“.</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="left">Stufe 2: Die bewusste Entscheidung treffen, vergeben zu wollen</p>
</li>
</ul>
<p class="western" align="left">Wir machen uns klar, welche Vorteile es hat zu vergeben und entscheiden uns ganz bewusst, diesen Weg zu gehen. Wir sind bereit, das Erlebte emotional hinter uns zu lassen. Dabei kann das Wissen helfen, welche Effekte die innere Verstrickung mit den belastenden Erlebnissen der Vergangenheit noch immer auf uns hat und wie sich das auf unsere Gesundheit und unser Leben in der Gegenwart auswirkt.</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="left">Stufe 3: Vergebung vollziehen</p>
</li>
</ul>
<p class="western" align="left">Das ist ein aktiver Prozess, der sich in unserem Inneren abspielt. Wir erlauben uns eine andere Sicht auf den Täter, der mehr ist als seine Tat. Am Beispiel der narzisstischen Mutter kann ich mir bewusst machen, dass ihr Narzissmus auch Folge ihrer Erlebnisse in der eigenen Kindheit ist. Das bedeutet nicht, dass ich ihr Handeln entschuldige! Ich akzeptiere, dass das erlebte Unrecht nicht mehr rückgängig zu machen ist, aber dass ich durch meine eigene innere Haltung eine andere Einstellung dazu entwickle. Hilfreich kann dabei auch sein, mir bewusst zu machen, ob und welche guten Eigenschaften ich dadurch erlangt habe. Ich gebe mich nicht mehr Rachefantasien hin, gehe nicht mehr in den Rückzug und kaue nicht immer wieder darauf herum.</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="left">Stufe 4: Akzeptanz, Loslassen und Heilung</p>
</li>
</ul>
<p class="western" align="left">Ich erkenne, dass es mir gut tut, die negativen Emotionen und Verhaltensweisen loszulassen, und ersetze sie durch Mitgefühl und Wohlwollen, besonders auch mir selbst gegenüber. Und ich entwickle neue Perspektiven für die Zukunft. Vielleicht erkennst du sogar einen neuen Lebenssinn, wenn du vergeben hast, und sehr wahrscheinlich wirst du dich freier fühlen. Die Veränderung geschieht schrittweise, mitunter kaum spürbar, und auf einmal stellst du fest, dass du es geschafft hast loszulassen und dich besser fühlst.</p>
<p class="western" align="left">Enright selbst spricht von den vier Mauern der Gefängniszelle:</p>
<p class="western" align="left">„Unversöhnlichkeit, Bitterkeit, Ressentiments und Wut sind den vier Mauern einer Gefängniszelle vergleichbar. Vergebung ist der Schlüssel, mit dem Sie die Gefängnistür öffnen, so dass Sie aus dieser Zelle heraustreten können.“</p>
<p class="western" align="left">Wir können uns selbst aus dieser Gefängniszelle befreien. Wir lassen die Ohnmacht und Hilflosigkeit von damals hinter uns und gehen in die Eigen-Ermächtigung. Ich finde das sehr ermutigend. Wie geht es dir damit?</p>
<h3 class="western">Metta-Meditation</h3>
<p class="western" align="left">Ich persönlich finde die sogenannte<i> Metta-Mediation</i> hilfreich. Sie kommt aus dem Buddhismus, was aber in der Anwendung ohne Belang ist. Der Begriff Metta wird übersetzt mit „Liebende Güte“. Sie ist sehr unterstützend auf dem Weg, negative Emotionen loszulassen.</p>
<p class="western" align="left">Bei dieser Meditation arbeitest du in fünf Schritten. Ich stelle sie dir hier nur in aller Kürze vor. Ausführliche Anleitungen dazu findest du überall im Netz</p>
<p class="western" align="left"><u>Schritt 1:</u></p>
<p class="western" align="left">Such dir einen ruhigen Ort, an dem du ungestört sein kannst. Setze dich aufrecht hin, atme in deinen Bauch ein und aus.</p>
<p class="western" align="left">Zunächst schenkst du dir selbst Freundlichkeit und Wohlwollen, indem du dir beispielsweise die folgenden Sätze sagst:</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="left">Möge ich glücklich sein</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Möge ich frei sein von Ärger und Wut</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Möge es mir gut gehen</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Ich mag mich und begegne mir mit Wohlwollen</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Ich bin entspannt und gelassen</p>
</li>
</ul>
<p>Das sind nur Vorschläge. Vielleicht findest du andere positive Sätze für dich, horche in dich hinein, was für dich angemessen und hilfreich ist.</p>
<p class="western" align="left"><u>Schritt 2:</u></p>
<p class="western" align="left">Du richtest deine Wünsche an eine nahestehende Person, die du dir vorstellst. Dazu formulierst du die oben stehenden Sätze um:</p>
<ul>
<li>
<p class="western" align="left">Mögest du glücklich sein</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Mögest du frei sein von Ärger und Wut</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Möge es dir gut gehen</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Mögest du dir selbst mit Wohlwollen begegnen</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left">Mögest du entspannt und gelassen sein</p>
</li>
</ul>
<p class="western" align="left"><u>Schritt 3:</u></p>
<p class="western" align="left">Du stellst dir eine neutrale Person vor, zu der du kein besonderes Verhältnis hast, und bringst dieser mit den obigen Sätzen Wohlwollen und Freundlichkeit entgegen.</p>
<p class="western" align="left"><u>Schritt 4:</u></p>
<p class="western" align="left">Jetzt wird es etwas herausfordernder, denn in diesem Schritt stellst du dir die Person vor, die du nicht magst, bzw. die dir das Unrecht angetan hat. Schenke ihr ebenfalls deine Freundlichkeit und dein Wohlwollen.</p>
<p class="western" align="left"><u>Schritt 5:</u></p>
<p class="western" align="left">Du schließt alle Personen ein und lässt deine liebevollen Gedanken und Gefühle über alle Personen fließen.</p>
<p class="western" align="left">Probiere es aus, aber erwarte nicht gleich ein Wunder. Sei nicht ungeduldig, denn wie fast alles im Leben ist auch das Übungssache. Wohlwollen dir selbst gegenüber ist das Stichwort.</p>
<h3 class="western">Fazit</h3>
<p class="western" align="left">In der Vergebung liegt eine große Kraft, die unser Leben zufriedener und schöner machen kann und heilsame Effekte auf unsere Gesundheit hat. Vergebung ist ein aktiver Prozess, zu dem du dich bewusst entschließen muss, und geschieht wohl in den seltensten Fällen über Nacht. Aber es lohnt sich, so ist meine Erfahrung.</p>
<p class="western" align="left">Wenn die Verwundungen tief sind, lasse dich bitte professionell unterstützen. Es ist wichtig, dass du stabil bist und nötigenfalls co-reguliert wirst, indem dich jemand durch den herausfordernden Prozess begleitet.</p>
<h4 class="western" align="left"></h4>
<h4 class="western" align="left">Quellenangaben (optional)</h4>
<ul>
<li>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000080;"><u>https://de.wikipedia.org/wiki/Vergebung_(Psychologie)</u></span></p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left"><a name="j_spircare-2021-0086_reflist_001"></a> Enright RD (2006) Vergebung als Chance. Neuen Mut fürs Leben finden. Bern: Hans Huber</p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000080;"><u>https://www.businessinsider.de/wissenschaft/neue-studie-zeigt-vergeben-und-verzeihen-macht-gesund-2016-7/</u></span></p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000080;"><u><a href="https://bmcpsychology.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40359-020-00470-w#availability-of-data-and-materials">https://bmcpsychology.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40359-020-00470-w#availability-of-data-and-materials</a></u></span></p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000080;"><u>https://www.mdr.de/wissen/Verzeihen-ist-gut-fuer-die-gesundheit-100.html</u></span></p>
</li>
<li>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000080;"><u>https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/spircare-2021-0086/html?lang=de</u></span></p>
</li>
</ul>
<p class="western" align="left">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Glaubenssätze &#8211; die leise Stimme aus dem Untergrund, die so viel Macht über uns hat</title>
		<link>https://www.christina-albert.de/glaubenssaetze-die-leise-stimme-aus-dem-untergrund-die-so-viel-macht-ueber-uns-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 19:52:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.christina-albert.de/?p=722</guid>

					<description><![CDATA[Glaubenssätze sprechen zu dir als deine innere Stimme, die deine Wahrnehmung, dein Verhalten und die Art, wie du auf das Leben reagierst, steuert. Glaubenssätze sind die Grundannahmen über uns, das Leben und andere Menschen, die wir im Laufe des Lebens entwickeln. Sie sind oft tief in uns verwurzelt und wirken leise und unbewusst und beeinflussen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Glaubenssätze sprechen zu dir als deine innere Stimme, die deine Wahrnehmung, dein Verhalten und die Art, wie du auf das Leben reagierst, steuert. Glaubenssätze sind die Grundannahmen über uns, das Leben und andere Menschen, die wir im Laufe des Lebens entwickeln. Sie sind oft tief in uns verwurzelt und wirken leise und unbewusst und beeinflussen uns auf eine Weise, die wir häufig gar nicht wahrnehmen. </span></p>
<h3 class="western">Wie entstehen Glaubenssätze?</h3>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Glaubenssätze entstehen in der Regel in unserer Kindheit. Es sind innere Überzeugungen, die sich in unserem Umfeld herausbilden. Dabei müssen sie nicht mal direkt ausgesprochen werden, sondern sie können sich auch durch das Verhalten der Eltern oder anderer Bezugspersonen entwickeln. Wenn du in deiner Familie beispielsweise das Thema Geld eine wichtige Rolle gespielt hat, weil nie genug da war, hast du unter Umständen verinnerlicht, dass Geld immer knapp ist, egal, wie hart du arbeitest. Sind deine Eltern freundlich und offen auf Menschen zugegangen und haben wohlwollend über Menschen geredet, so wirst du wahrscheinlich Vertrauen entwickelt haben, dass die Welt ein freundlicher Ort ist und entsprechend auf andere Menschen zugehen.</span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wie auch immer sie sind: wir halten sie für wahr, auch wenn sie uns nicht dienlich sind.</span></p>
<h3 class="western">Glaubenssätze sind mächtig</h3>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wie du siehst, können Glaubenssätze positiv oder negativ sein. Sie sind wichtig, weil sie wie Stützpfeiler Stabilität und Ordnung in unser Leben bringen und uns helfen, uns in der Welt zurechtzufinden. Sie können uns ausbremsen oder uns beflügeln, je nachdem, welche Qualität sie haben, ob sie positiv oder negativ sind. </span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Beispiele für positive Glaubenssätze:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin wertvoll</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin geliebt</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Die Welt ist ein sicherer Ort, in dem ich mich wohlfühle</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich vertraue darauf, dass alles, was ich brauche, zu mir kommt</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin schön</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wie geht es dir, wenn du das liest? Regt sich Widerstand an der ein oder anderen Stelle? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du dort negative Überzeugungen gespeichert hast, wie z. B.:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin nicht gut genug</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Die Welt ist schlecht und ich muss immer aufpassen, dass mir nichts passiert</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Das Leben schenkt einem nichts und ist harte Arbeit</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin unscheinbar, andere Frauen sehen viel besser aus als ich</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Negative Glaubenssätze hatten die Aufgabe, uns zu schützen, beispielsweise vor Enttäuschung.</span></p>
<h3 class="western">Glaubenssätze und ihr Einfluss auf unsere Weltsicht</h3>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wir nehmen die Welt durch unseren subjektiven Filter wahr und Glaubenssätze beeinflussen unbewusst sehr stark die Art, wie wir auf Situationen und Anforderungen reagieren. Außerdem haben sie einen enorm großen Einfluss darauf, wie wir uns selbst sehen. Da sie uns oft nicht bewusst sind und im Untergrund wirken, halten wir unsere eigenen Annahmen über uns für wahr und überprüfen sie gar nicht. </span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Du kannst dir sicher vorstellen, dass negative Glaubenssätze einen starken Einfluss auf dich haben können, weil sie dich daran hindern, dein volles Potenzial auszuschöpfen und in die Welt zu bringen. Wenn du dich selbst für wertlos hältst, traust du dich unter Umständen nicht, deine Talente und Gaben mit der Welt zu teilen. Du denkst, alle anderen können es besser und niemand wird sich für dich interessieren.</span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Glaubenssätze wirken sich aus auf:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Unseren Selbstwert</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Unsere sozialen Beziehungen</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Unsere finanzielle Situation</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Unsere Gesundheit</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Unsere Partnerwahl</span></li>
</ul>
<h3 class="western"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><span style="font-size: large;"><b>Das Auflösen negativer Glaubenssätze</b></span></span></h3>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Die gute Nachricht ist, dass sich Glaubenssätze auflösen lassen. Die schlechte ist, dass es – im Gegensatz zu dem, was oft propagiert wird – Zeit braucht. Heilung geschieht nicht durch das Sprechen von Affirmationen und schon ist alles gut! So funktioniert das aus meiner Erfahrung nicht.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Es gibt einige Methoden, mit denen Glaubenssätze aufgelöst werden können, wobei ich an der ein oder anderen meine Zweifel habe, aber dazu später mehr.</span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Zuerst einmal dürfen sie uns bewusst werden. Denn, wie oben beschrieben, sie wirken im Untergrund und es ist uns nicht bewusst, dass sie alle Lebensbereiche stark beeinflussen. Mit den folgenden Fragen kannst du sie dir bewusst machen:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Welche Annahmen habe ich über die Welt?</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Welche Situationen begegnen mir immer wieder, und wie reagiere ich auf sie?</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Was denke ich im Voraus über gewisse Situationen?</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wie spreche ich mit mir selbst: wohlwollend oder verurteilend?</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Welche verallgemeinernden Grundannahmen habe ich?</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Woher habe ich diese Überzeugung?</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wann habe ich das schon mal gefühlt?</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Kenne ich diese Annahmen aus meiner Familie oder von anderen Bezugspersonen?</span></li>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wofür hat mir diese Überzeugung mal gedient? </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Schreibe sie dir am besten auf, damit sie aus dem Unterbewusstsein geholt werden. Und dann spüre ihnen Satz für Satz nach. Nimm dir Zeit, schaffe dir einen Raum, in dem du ungestört sein kannst und bringe dich selbst in eine wohlwollende und mitfühlende Haltung dir selbst gegenüber. </span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Frage dich bei jedem Satz, ob er wirklich wahr ist, oder ob es auch eine andere Sichtweise geben kann? </span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Was machen </span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">die Sätze</span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"> mit dir, </span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">wenn du ihnen nachspürst</span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">? Welche Gefühle kommen hoch? Spüre auch in deinen Körper und nimm wahr, wie und wo sie sich im Körper zeigen. Sie können sich als Verspannungen und Schmerzen darstellen, oder auch als Farben. Das ist sehr individuell.</span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Diese Gefühle wollen ausgehalten und durchlebt werden. Es ist wahrscheinlich, dass tiefe und schmerzhafte Gefühle in dir aufsteigen, sorge also bitte im Vorfeld gut für dich. </span><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Es kann Trauer, Scham, Wut oder ähnliches hochkommen, darauf solltest du dich einstellen.</span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Im nächsten Schritt kannst du ihnen positive Annahmen gegenüber stellen. Spüre auch hier in dich hinein, was es mit dir macht, wenn du sie positiv umwandelst. Es kann durchaus anfangs Widerstand entstehen, weil du einfach nicht gewohnt bist, so zu denken und zu fühlen. Das ist völlig in Ordnung! Versuche es immer wieder, sei hartnäckig und mache dir immer wieder bewusst, dass du anders denken und fühlen darfst, als du es bisher gewohnt warst. </span></p>
<h3 class="western">Glaubenssätze und die Spiegelung der Außenwelt</h3>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Welche Erfahrungen machst du im Außen? Gibt es Menschen, die dich ganz anders, viel positiver sehen als du dich selbst? Wie fühlst du dich, wenn du ihnen ihre Sicht auf dich glaubst? Kannst du ihre Sichtweise zulassen und ihr nach und nach einen größeren Raum in dir geben? Wie fühlst du dich, wenn du ihnen Glauben schenkst? Spüre auch da genau hin und wenn positive Gefühle in dir aufsteigen, dann versuche sie zu halten. Vielleicht kannst du sie dir immer wieder vor Augen führen bzw. in deinem Körper spüren, wenn du dich daran erinnerst. </span></p>
<h3 class="western">Glaubenssätze und Affirmationen</h3>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Eine häufig angepriesene Methode der Transformation negativer Glaubenssätze ist die Arbeit mit Affirmationen. Du machst dir die Glaubenssätze bewusst, schreibst sie auf und wandelst dann die negative Aussage in eine positive um. </span></p>
<table width="100%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<td width="50%"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><b>Negativer Glaubenssatz</b></span></td>
<td width="50%"><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;"><b>Positiv umgewandelter Satz</b></span></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin hässlich</span></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin schön</span></li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin dumm</span></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin klug</span></li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td width="50%">
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Ich bin nicht gut genug</span></li>
</ul>
</td>
<td width="50%">
<ul>
<li><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">ich bin wundervoll und wertvoll</span></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wie fühlst du dich, wenn du das liest? Glaubst du, dass es so funktionieren kann? Ich bin skeptisch, aber vielleicht ist das auch nur mein Glaubenssatz, der mich einschränkt. Probiere es auf jeden Fall gerne aus, wenn es dich anspricht. Du kannst die Umwandlung verstärken, indem du dir deine einschränkenden Glaubenssätze auf ein Blatt Papier schreibst, das in der Mitte gefaltet ist. Auf die linke Seite schreibst du die negativen Sätze, auf die rechte die positiven Umwandlungen. Du machst dir alles bewusst und schneidest dann die linke Hälfte ab und verbrennst sie in einem kleinen Ritual, um sie aufzulösen. Oder zerreißt sie in kleine Schnipsel und übergibst diese einem Fluss. </span></p>
<h3 class="western">Fazit</h3>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Wir alle haben Glaubenssätze, manche sind dienlich, manche hindern uns. Sie waren immer der Versuch, uns vor negativen Erfahrungen zu schützen, aber im Laufe der Zeit kann sich ihre Qualität gewandelt haben und nun hindern sie uns womöglich daran, unser Leben zu leben und unsere Fähigkeiten und Talente in die Welt zu bringen. </span></p>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Sie können gewandelt werden, aber das braucht Zeit. Heilung geht nicht von heute auf morgen. Unser ganzes System, das diese Glaubenssätze so lange aufrechterhalten hat, muss sich anpassen und das geht nicht in einem Fingerschnipsen.</span></p>
<h3 class="western">Wichtig</h3>
<p><span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">Solltest du ein sehr herausforderndes Leben geführt haben, ist es unter Umständen sinnvoll, diese Arbeit nicht alleine durchzuführen. Vielleicht hast du eine gute Freundin, die für dich den Raum hält und dich begleitet? Natürlich kannst du dir auch einen Coach oder eine Therapeutin suchen, wenn du den Eindruck hast, dass du überwältigt werden könntest von dem, was sich zeigen kann. Sei bitte unbedingt verantwortungsvoll und liebevoll mit dir!</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeit</title>
		<link>https://www.christina-albert.de/achtsamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[eigenleben.kh]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2023 11:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.christina-albert.de/?p=465</guid>

					<description><![CDATA[Im Hier und Jetzt ankommen, ganz im Moment sein. &#160; Vor einigen Jahren hat mir eine Freundin nahe gelegt, ich solle mich doch mal mit Achtsamkeit beschäftigen. Meine Reaktion: Widerstand! Ich hatte im Grunde keine Ahnung, von was sie geredet hat, aber ich war erst mal pauschal dagegen. Heute muss ich darüber lachen und ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">I<strong>m Hier und Jetzt ankommen, ganz im Moment sein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
</blockquote>





<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren hat mir eine Freundin nahe gelegt, ich solle mich doch mal mit Achtsamkeit beschäftigen. Meine Reaktion: Widerstand! Ich hatte im Grunde keine Ahnung, von was sie geredet hat, aber ich war erst mal pauschal dagegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute muss ich darüber lachen und ich kann gar nicht mehr genau sagen, was damals in mir vorgegangen ist. Ich schätze, ich hatte eine völlig andere Vorstellung von dem, was Achtsamkeit bedeutet. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass sich der Begriff damals in mir festgesetzt hat und ich mich dann doch zunehmend damit beschäftigt habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tatsächlich ist für mich Achtsamkeit inzwischen die Mutter aller Veränderung. </strong>Nur, wer achtsam mit sich selbst ist, kommt sich und seinen Autopiloten auf die Spur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verstehe heute genau, was meine Freundin mir damals sagen wollte: ich war im Kopf überall unterwegs, aber selten im Moment, ich habe mich verzettelt und ein großer Teil meines Lebens verlief auf besagtem Autopilot. Und ich war unzufrieden! Irgendwie war so das Gefühl, ich werde gelebt statt dass ich selbst lebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was also ist Achtsamkeit? Und was bewirkt sie?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geprägt hat den Begriff vor allem Jon Kabbat-Zinn, ein amerikanischer Molekularbiologe. Er orientierte sich dabei an einer Meditationspraxis aus dem Buddhismus. Grundlage dafür war seine Erkenntnis, dass Stress krank macht. Stress wirkt sich negativ auf das Immunsystem und die körperliche Gesundheit aus, was sich wiederum auf das psychische Wohlbefinden auswirkt, und andersherum. Sein Ziel war es, Menschen in die Lage zu versetzen, besser mit Stress, Anspannung und Krankheit umgehen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile hat Achtsamkeit in vielen Bereichen Einzug gehalten, unter anderem im medizinischen Bereich. In der Psychotherapie wurde MBSR als Therapieform entwickelt. MBSR steht für Mindfulness based Stress reduction, was übersetzt so viel bedeutet wie Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion. Achtsamkeit wird aber nicht nur als Therapie eingesetzt, sondern unter anderem auch zur Unterstützung des Wohlbefindens. In vielen Firmen wird Achtsamkeit ebenfalls praktiziert, hat man doch die Erfahrung gemacht, dass sich dadurch sowohl die Stimmung als auch die Produktivität verbessern können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Achtsamkeit?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Achtsamkeit ist eine innere Haltung und eine bewusste Entscheidung. Im Hier und Jetzt ankommen, ganz im Moment sein. </strong>Es geht dabei um die Wahrnehmung von Gedanken, Körperempfindungen und Emotionen und das Ausschalten des Autopiloten, der uns oft durch den Tag steuert. Dabei ist es entscheidend, dass nur wahrgenommen, aber nicht gewertet oder geurteilt wird. Was in dem Moment ist, darf sein. Einfach so. Es wird nicht bewertet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Autopilot</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In unserem leistungsorientierten und hektischen Alltag geht uns viel verloren. Wir sind nur selten in der Lage, die Magie des Augenblicks wahrzunehmen. <strong>Zu oft sind wir in Gedanken schon bei der nächsten Handlung oder verlieren uns im Nachdenken über längst Vergangenes.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zudem verlieren wir uns in Routineabläufen, schalten auf Autopilot</strong>. Das ist im Alltag oft nützlich. Es hilft uns, gut durch den Tag zu kommen und komplexe Handlungsabläufe zu koordinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kannst Du Dich an deine Fahrstunden erinnern? An das Gefühl, dass das alles viel zu komplex ist mit dem Schauen, Wahrnehmen, Schalten, Füße koordinieren etc.? Hattest Du auch das Gefühl, das niemals zu schaffen? Du hast es doch geschafft durch wiederholtes Üben und heute laufen alle diese Vorgänge automatisch ab, ohne dass Du darüber nachdenken musst. Hier hilft der Autopilot immens, ohne ihn würdest Du immer noch gestresst in deinem Auto sitzen und total geschafft am Zielort ankommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Autopilot ist allerdings auch in vielen anderen Bereichen angeschaltet. Beispielsweise bewerten wir andere Menschen häufig ganz automatisch, ohne dass uns das bewusst ist. Bestimmte Merkmale öffnen bestimmte Schubladen, in denen wir Menschen ablegen. So nehmen wir uns die Chance, ganz neue Erfahrungen zu machen und unseren Horizont zu erweitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus gibt es viele unbewusste Prozesse, in denen wir mit den Gedanken überall sind, nur nicht im gegenwärtigen Moment. Ein gutes Beispiel ist das Essen. Nimmst Du Dir Zeit, das Essen wirklich zu schmecken? Nimmst Du wahr, wie es riecht, welche Geschmacksknospen es kitzelt? Schaust Du Dir Dein Essen wirklich an, bevor Du isst? Oder bist Du in Gedanken beim zurückliegenden Gespräch mit Deiner Freundin? Denkst Du darüber nach, welche Aufgaben Du nach dem Essen noch erledigen musst? Schaust Du vielleicht Fernsehen oder spielst während des Essens mit Deinem Handy herum?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autopilot hat natürlich im Alltag seine Berechtigung, Du kannst nicht ständig achtsam sein. Du kannst aber darauf achten, dass Du Deine Routinen immer wieder durch achtsame Handlungen und Wahrnehmungen unterbrichst. Ich verspreche Dir, Du wirst die Welt nach relativ kurzer Zeit anders sehen und eine Form von Fülle erleben, die Du so noch nicht kennst. Die Welt wird tatsächlich zu einem schöneren Ort, wenn Du Dich für Achtsamkeit entscheidest und ihr einen größeren Raum in Deinem Leben einräumst. Du selbst wirst gelassener und kannst Deine Umgebung und Deine eigenen Empfindungen bewusster wahrnehmen. Du denkst, das ist eine kühne Versprechung? Probiere es aus!</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wahrnehmen, ohne zu bewerten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oben bereits beschrieben, ist Achtsamkeit eine bewusste Entscheidung. Ein Ankommen im Hier und Jetzt, im Moment. Achtsamkeit wird auch definiert als „bewusstes, urteilsfreies Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments“. Achtsam zu sein bedeutet, innezuhalten und für einen Moment aus den Routinen auszusteigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Du erlebst den Moment und nimmst ihn wahr, ohne ihn zu bewerten</strong></li>



<li><strong>Du erlebst den Moment und nimmst ihn wahr, ohne ihn zu hinterfragen</strong></li>



<li><strong>Du erlebst den Moment und nimmst ihn wahr, ohne ihn verändern zu wollen</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt sowohl für die innere Wahrnehmung wie das Wahrnehmen von Gefühlen und Gedanken als auch für das Wahrnehmen äußerer Geschehens und der Umwelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gibt es eine Geschichte über einen <a href="https://www.krakovic.de/die-weisheit-des-monches/">buddhistischen Mönch</a>, der von seinen Schülern gefragt wurde, warum er stets so gelassen ist. Hier kommt seine Antwort in Kurzform:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Ihr aber lauft schon, wenn ihr steht. Wenn ihr geht, seid ihr schon angekommen. Und wenn ihr esst, seid ihr schon fertig.“ Erkennst Du Dich wieder?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bewirkt Achtsamkeit?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen gibt es viele aussagekräftige Untersuchungen über die Auswirkungen von Achtsamkeit. Die Autoren des Buches „Das Achtsamkeitstraining“ beschreiben die Auswirkungen so:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Achtsamkeit reduziert Stress und wirkt Blutdruck-regulierend</strong></li>



<li><strong>Angst, Depressionen und Reizbarkeit werden reduziert</strong></li>



<li><strong>Das eigene Wohlbefinden wird gesteigert</strong></li>



<li><strong>Das Immunsystem wird gestärkt</strong></li>



<li><strong>Schmerzen, Krankheiten und psychische Beeinträchtigungen werden positiv beeinflusst</strong></li>



<li><strong>Der Schlaf wird besser</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich ergänze dies Aufzählung um den Faktor <strong>Selbsterkenntnis</strong>, was ich auch sehr wichtig finde. Es ist eine Tatsache, dass man sich selbst besser kennenlernt und lernt, liebevoller und wertschätzender mit sich selbst umzugehen. Das finde ich in Zeiten wie diesen, wo wir so oft fremdgesteuert sind und uns den Anforderungen und den Einflüsterungen von außen zumeist völlig unbewusst beugen, sehr bedeutsam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Deiner Beruhigung sei gesagt, dass die Übungen in der Regel nicht viel Zeit in Anspruch nehmen und keinerlei Hilfsmittel benötigen. Zur Not kannst Du sie sogar auf der Toilette praktizieren, wenn Du sonst nirgendwo Ruhe findest. Einige gute Gründe, wie ich finde, sich näher mit Achtsamkeit zu befassen und sie in die täglichen Routinen einzubauen. Es ist hier wie bei allem anderen auch: Man muss es üben und das Gehirn trainieren. Nur hin und wieder mal eine Achtsamkeitsübung in den Tagesablauf einzubauen, bringt sicher nicht den erwünschten Nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Achtsamkeitsübung</h2>
<p>Als guter Einstieg in die Achtsamkeit ist die Wenn-dann-Übung geeignet. Zur Erinnerung kannst Du Dir entsprechende Notizen mit Post-it-Zetteln machen und in Deiner Wohnung verteilen.</p>
<ul>
<li>„Wenn ich meine Zähne putze, dann putze ich nur meine Zähne und tue nichts anderes!“</li>
<li>„Wenn ich esse, dann esse ich und konzentriere mich nur auf mein Essen!“</li>
</ul>





<ul></ul>
<!-- /wp:post-content -->

<!-- wp:paragraph -->
<p><strong>Wenn Du Lust hast, mehr davon auszuprobieren, dann habe ich ein kleines Goodie für Dich, dass Dich lediglich Deine Emailadresse kostet. Ich habe einen kleinen Kurs erstellt, den Du Dir herunterladen kannst. Damit kannst Du erste Schritte in die Welt der Achtsamkeit machen</strong></p>
<!-- /wp:paragraph -->
<p><iframe loading="lazy" class="ktv2" style="position: relative; display: inline-block; border: none; background: transparent none no-repeat scroll 0 0; margin: 0;" src="https://assets.klicktipp.com/userimages/612235/forms/262667/64erze9rfz8z146d.html" width="366" height="334" scrolling="no"></iframe></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Video zur 1-Minute-Meditation</title>
		<link>https://www.christina-albert.de/hallo-welt-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[eigenleben.kh]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 13:42:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.christina-albert.de/?p=454</guid>

					<description><![CDATA[Die Kollegin Doris Kirch vom Deutschen Zentrum für Achtsamkeit hat ein sehr schönes Video zur 1-Minute-Meditation gestaltet. Probiere es doch einmal aus. Du wirst wahrscheinlich merken, dass es gar nicht so einfach ist, eine Minute nichts anderes zu tun, als die eigene Atmung zu beobachten. Es kann sein, dass Dir diese eine Minute sehr lang [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Kollegin Doris Kirch vom Deutschen Zentrum für Achtsamkeit hat ein sehr schönes Video zur 1-Minute-Meditation gestaltet. Probiere es doch einmal aus. Du wirst wahrscheinlich merken, dass es gar nicht so einfach ist, eine Minute nichts anderes zu tun, als die eigene Atmung zu beobachten. Es kann sein, dass Dir diese eine Minute sehr lang vorkommt. Lasse Dich aber nicht davon abhalten, diese Übung öfter zu machen. Du wirst sehr schnell merken, dass es Dir besser gelingt und sich in Dir das Gefühl von Ruhe und Entspannung ausbreitet. Das wiederum ist eine gute Motivation, die Mediation mehrfach in den Tag einzubauen. Letzten Endes ist es eben nur eine Minute, die Dir länger vorkommt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Spaß bei der Meditation. Und denke daran: Übung macht den Meister. Auch und gerade bei der Meditation.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="1-Minute-Meditation - Achtsamkeitsübung: kurz und effektiv" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/mBcK1lsmONQ?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hallo Welt!</title>
		<link>https://www.christina-albert.de/hallo-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[eigenleben.kh]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 13:19:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.christina-albert.de/wordpress/?p=1</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="wp-block-paragraph">Jahrelang bin ich mit dem Gedanken schwanger gegangen, meinen eigenen Blog aufzusetzen. Immer gab es Gründe, das Unterfangen „Blog“ auf die ganz lange Bank zu schieben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tausendundeine kleine Sachen, die irgendwie wichtiger waren</li>
<li>Zu wenig Zeit, um den Blog regelmäßig zu pflegen</li>
<li>Die Sorge, keine spannenden Inhalte zu haben</li>
<li>Es gibt schon sooo viele Blogs, warum sollte ich dann auch noch einen machen?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im Grunde waren die Gründe nur vorgeschoben, um mich dem eigentlichen Thema nicht stellen zu müssen: der Angst davor, nicht gut genug zu sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun bin ich Coach und arbeite genau an diesem Thema mit meinen Coachees. Ich ermutige sie, sich der Angst zu stellen und sich nicht davon abhalten zu lassen, ihrem Herzen zu folgen und das zu tun, wofür ihr Herz schlägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meines schlägt unter anderem für das Schreiben. Schon immer. Als Grundschulkind war ich begeisterte Aufsatzschreiberin. Als Teenie habe ich heimlich Geschichten geschrieben, die niemand sehen sollte. Bis mein Vater mal eine meiner Teenie-Love-Stories in einem Plattencover gefunden hat, in dem ich sie versteckt hatte. Himmel, war das peinlich! Ich hatte meine heimliche Schwärmerei für Stefan in einer Geschichte verarbeitet und ausgerechnet mein Vater musste sie finden. Ich kann mich noch immer an das Gefühl heißer, roter Ohren erinnern, als er mich darauf angesprochen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Geschichte ist vierzig Jahre her und ich finde, es kann jetzt mal gut sein mit der Angst. Habe ich noch diese Angst? Ja, habe ich. Mache ich es trotzdem? Wie Du siehst: Ja!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was erwartet dich hier?</h3>



<h4 class="wp-block-heading">„Life ist what happens while you are making other plans“</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Zitat stammt von John Lennon und nichts könnte wahrer sein als das. Mir ist, wie wohl den meisten Menschen, viel Leben passiert. Und genau darüber möchte ich schreiben. Meine eigenen Erfahrungen, angereichert mit dem Wissen aus meinen Aus- und Weiterbildungen als Therapeutin und Coach. Nicht als eine Art Lebensbeichte, sondern als Lebenshilfe. Mein Ziel ist es, Erfahrungen weiterzugeben, die mich wirklich weitergebracht haben im Leben. Ganz besonders wichtig ist für mich das Thema &#8222;Geheilte Weiblichkeit&#8220;. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns diesem Thema nach Jahrhunderten des Patriarchats zuwenden dürfen und müssen. Ich bin der festen Überzeugung, dass mit geheilter Weiblichkeit auch die Welt heilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mich kennt, weiß, dass Humor für mich eine sehr große Rolle im Leben spielt. Der soll in meinen Artikeln nach Möglichkeit nicht zu kurz kommen. Ich will hier keine wissenschaftlichen Abhandlungen schreiben, obwohl Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft eine Rolle spielen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach, was soll ich lang erklären? Lies einfach und mache Dir selbst ein Bild. Ich freue mich, wenn auch für Dich der ein oder andere neue Gedanke dabei ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Spaß beim Lesen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
